Im Rahmen der internationalen Kunstausstellung in Kassel enthüllen Martin Sonntag als Vertreter des Kulturbahnhofs in Kassel gemeinsam mit Jan Northoff als Initiator vom virtuellen New Berlin in Second Life am Kulturbahnhof das Denkmal an die Sonne. Die beiden Welten werden durch den Obelisken direkt miteinander verbunden: während die Enthüllung des virtuellen Solarobelisken in Second Life an den Monitoren am Kulturbahnhof verfolgt werden kann, wird das Geschehen am Kulturbahnhof parallel in Second Life übertragen.
Von Sharp unterstützt, wurde der Solarobelisk durch die Berliner Solar Lifestyle GmbH in Zusammenarbeit mit dem Architekten Ingo Schneider entwickelt. Er soll als Denkmal für einen verantwortungsbewussten Umgang mit den natürlichen Ressourcen unseres Planeten verstanden werden. Vier semitransparente Sharp-Solarmodule versorgen den Obelisken mit Energie und eine integrierte Licht- und Soundinstallation macht die erneuerbaren Energien zudem sinnlich erfahrbar. Der Solarobelisk ist innen beleuchtet, hat einen Granitboden und ist von einer Sitzbank umgeben. Auf der Rückseite zeigt ein Display die aktuelle Einstrahlungsenergie an.
„Mit dem Solarobelisken wollen wir ein Zeichen für einen stärkeren Einsatz der erneuerbaren Energien und speziell der Sonnenenergie setzen. Angesichts der zunehmenden wirtschaftlichen Schäden des Klimawandels sowie der steigenden Strompreise muss ein Umdenken bei der zukünftigen Energiegewinnung einsetzen. Dabei sind die erneuerbaren Energien eine umweltfreundliche Alternative zu den fossilen Energieträgern.“, so Peter Thiele, General Manager der Sharp Solar Business Group Germany/Austria. „Mit der Enthüllung des Solarobelisken hier zur zwölften Documenta zeigen wir die Verbindung von Technologie und Kunst, um so die Menschen auf eine neue Art für das Thema Energie zu sensibilisieren.“, so Thiele weiter.
Sharp kann auf fast 50 Jahre Sonnenenergie-Erfahrung zurückblicken und ist die weltweit treibende Kraft für eine starke und umweltfreundliche Nutzung der Photovoltaik. Das Unternehmen stellt neben mono-, poly- und mikrokristallinen Solarzellen und –modulen auch Lichtkonzentratoren her.
Sharp produziert Solarzellen im japanischen Werk Katsuragi, in der Präfektur Nara. Aus diesen Zellen werden in weltweit fünf Fabriken Solarmodule hergestellt. Neben drei Modulfertigungsstätten in Japan und einer in Tennessee/USA werden seit 2004 im walisischen Wrexham/Großbritannien Solarstrommodule für den europäischen Markt gefertigt. In Europa kauft der Solarpionier zudem Glas und Silizium für die Zell- und Modulproduktion ein und arbeitet bei der Installation von Solarstromanlagen mit Partnern zusammen.
Sharp ist der weltweit führende Solarzellenhersteller mit einem Produktionsvolumen von 434 Megawatt in 2006. Heute sind mehr Solarstrommodule vom Weltmarktführer Sharp im Einsatz als von jedem anderen Hersteller.
Standort: Die Enthüllung findet am 29. Juni 2007 um 20.45 Uhr am Kulturhbahnhof in Kassel statt. Hier ist der Obelisk bis Ende September zu besuchen.
Weitere Informationen im Internet unter www.sharp.de/solar und www.solarobelisk.de.
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