Wussten Sie, dass Seidenraupen wie Kartoffelchips schmecken? Schon mal Perlentee oder „Ameisden krabbeln auf den Baum“ probiert? Und kennen Sie Jinggao? Ein Snack, der eigens für die Kaiserinwitwe Cixi geschaffen wurde und sich noch heute großer Popularität erfreut – auch wenn nicht überliefert ist, ob es der hohen Dame gemundet hat.
Reiseführer fürs Essen, das ist der Grundgedanke, aus dem heraus im Dryas Verlag das Konzept für die neue Reihe „Fünfzig Mal Mund auf in…“ entstand. Die Bücher beschreiben und zeigen jeweils 50 landestypische Speisen oder Getränke. Die kurzen Texte sollen Lust machen, Neues jenseits von Ente süß-sauer zu probieren — denn die kulinarische Seite einer Reise sollte man sich nicht entgehen lassen.
Und nein, Schweineschnauze und Hühnerfüße muss man nicht probieren, obwohl der Autor des Buches von beidem begeistert ist. Aber wer sich um die filigranen chinesischen Ingwerzuckerbonbons bringt, hat etwas verpasst. Die Bücher sind übrigens keine Kochbücher, sondern eine Sammlung, die dem Leser das Ausprobieren unbekannter Speisen erleichtern soll.
Als erster Titel der Reihe erscheint „Fünfzig Mal Mund auf in China“, noch 2011 folgt Brasilien. Schweiz, Australien, Türkei und weitere Titel sind bereits in Vorbereitung.
Der Dryas Verlag
...möchte mit seinem Programm eine andere Perspektive vermitteln, sowohl räumlich als auch zeitlich: Sei es das »Abenteuer Alltag in Indien« oder das »Abenteuer Alltag in Island«, die Bücher der Reihe »Abenteuer Alltag« lassen ihre Lesen in das Leben in anderen Ländern einzutauchen. Und wer den Alltag noch genauer untersuche will, kann sich mit der Reihe „Fünfzig Mal Mund auf in…“ auf eine kulinarische Entdeckungsreise begeben. Den Schwerpunkt auf die vielen unterschiedlichen Gesichter Großbritanniens legen die Individual-Reiseführer des Goldfinch Verlags, der seit Januar 2010 zu Dryas gehört. Und wer sich mit den historischen Romanen von Dryas auf eine Zeitreise begibt, kann sich von faszinierenden Persönlichkeiten vergangener Epochen fesseln lassen.
Dryas setzt auf Umweltschutz: Seit 2010 verwendet der Verlag nur Papiere aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Darüber hinaus spendet Dryas für unterschiedlich Projekte, die den Buchautoren am Herz liegen, nähere Informationen finden Sie in den einzelnen Buchtiteln.
Der Name des Verlags entstammt dem Altgriechischen: »Dryas« ist das Wort für »Baum«, und die Dryaden sind Sagengestalten, von den es heißt, sie leihen den Bäumen ihre Seelen – genauso wie die Dryas-Autoren ihren Büchern.
Foto: Carstino Delmonte
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China | Essen | Riskier probier es | Speisen | WürmerLetzte Nachrichten:
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