USA führen Bearbeitungsgebühr für Reisegenehmigungsanträge ein

10.08.2010 [10:39] :: Stichtag bei US-Reisen beachten. Ab 8. September 2010 fallen Gebühren an.

USA führen Bearbeitungsgebühr für Reisegenehmigungsanträge ein

Mainz - Deutsche Staatsbürger und Angehörige vieler anderer Staaten können bereits seit einiger Zeit für Aufenthalte bis zu 90 Tagen ohne Visum in die USA einreisen. Dazu müssen sie - aus Sicherheitsgründen - seit 2009 lediglich über das Internet eine elektronische Reiseberechtigung (ESTA) beantragen. Diese Dienstleistung war bisher kostenlos. Ab 8. September 2010 müssen Antragsteller für diesen Service eine geringe Gebühr entrichten.

Wie das Ministerium für Heimatsicherheit (DHS) und die Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) der USA am 6. August bekanntgaben, wurde diese Gebühr auf US-Dollar 14 (derzeit ca. Euro 10,50) festgesetzt. Die Gebühren können bequem per Kreditkarte entrichtet werden. (Die Kreditkarte muss nicht auf den Namen des Antragstellers ausgestellt sein.)

Die neue Regelung betrifft alle ESTA-Anträge, die nach dem 7. September 2010 eingereicht werden. Anträge, die noch bis einschließlich 7. September gestellt werden, sind davon nicht betroffen. Ist ESTA erteilt worden, so gilt diese Genehmigung für mehrere Einreisen in einem Zeitraum von bis zu zwei Jahren oder bis zum Verfall des Reisedokuments. Anträge können auch gestellt werden, wenn keine konkreten Reisepläne vorliegen. Eine frühzeitige Antragstellung ist empfehlenswert. Bereits abgeschlossene Anträge sind von diesen Regelungen nicht betroffen und behalten unverändert Gültigkeit.

Foto: Carstino Delmonte/ Touristikpresse.net

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Fon: +49-6131-62774-0
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