Mit der erstmaligen Nutzung der transeurasischen Schienenverbindung für den Transport kurzfristig benötigter Komponenten aus Produktionsstätten in Asien als umweltfreundlicher Alternative zur Luftfracht unterstreicht Fujitsu Siemens Computers seine Position als führende IT-Hersteller mit 20jähriger Tradition und Erfahrung in der Umsetzung innovativer Green IT-Initiativen.
Für Fujitsu Siemens Computers stellt der Transport von Barebone-Gehäusen und Monitoren aus Fertigungsstätten in Südchina in europäische Fertigungsstätten und Verteilungszentren in Deutschland die perfekte Kombination aus Umweltschutz, schneller Lieferung und geringen Logistikkosten dar. Vor dem Transport auf der Schiene waren die einzigen Alternativen, entweder die Waren per Luftfracht zu beziehen - eine schnelle, aber teure Lösung - oder auf die Seefracht zu warten, die bis zu 28 Tage benötigt.
Nach der Erschließung dieser effektiven, umweltfreundlichen und kostengünstigen Transportoption durch DB Schenker plant Fujitsu Siemens Computers einen regelmäßigen Güterverkehr auf dem mehr als 10.000 km langen Schienenweg. Fujitsu Siemens Computers ist der weltweit erste OEM-Hersteller, der für die transeurasische Warenbeförderung auf die Bahn umsteigt. Die Nutzung des Green IT Train hilft dem Unternehmen bei der Erreichung des Ziels, in jeder Phase des IT-Lebenszyklus - einschließlich Fertigung und Transport - kontinuierlich die CO2-Emissionen zu verringern. Durch den Umstieg von Luftfracht auf Bahnfracht kann mit einem einzigen Zug eine Menge an Treibhausgasen vermieden werden, die rund 10 Millionen gefahrene Kilometern mit einem Mittelklassewagen entspricht.
Dazu Bernd Bischoff, President und CEO von Fujitsu Siemens Computers: "Die heutige Ankunft des Trans-Eurasia-Express nach seiner Pionierfahrt über mehr als 10.000 Kilometer ist für Fujitsu Siemens Computers ein weiterer wichtiger Meilenstein auf unserem kontinuierlichen Weg zu mehr Nachhaltigkeit. Für uns ist Green IT mehr als ein grünes Unternehmenslogo oder das Pflanzen von ein paar Bäumen. Wir wollen sicherstellen, dass Umweltfreundlichkeit ein integraler Bestandteil unserer Geschäftspraxis ist - getreu unserem Motto: For a better business. For a better planet.“
Mit der Jungfernfahrt dieses Zugs konnte Fujitsu Siemens einen dringenden Liefertermin einhalten: Die beförderten Monitore wurden von einem Kunden bestellt, für den der Schutz der Umwelt ein wichtiger Faktor bei der Auswahl seines Technologiepartners war. Das bei diesem Bahntransport anfallende CO2 macht nur einen Bruchteil der Emissionen aus, die beim Transport der Monitore per Luftfracht entstanden wären. Dabei erhält der Kunde die neuen Monitore außerdem ca. 10 Tage früher als per Seefracht.
Die Verwirklichung des Traums „Green IT Train“ ermöglichte der Logistikpartner DB Schenker. Er koordinierte die eindrucksvolle Reise in Zusammenarbeit mit Bahngesellschaften in Polen, Weißrussland, Russland, der Mongolei und China . Der Zug fuhr am 19. September in Xiangtang in Südchina ab und überquerte auf seinem Weg nach Hamburg fünf Ländergrenzen. Dabei wurde der Weg des Zuges per GPS verfolgt, und Fujitsu Siemens Computers konnte kontinuierlich die Temperaturen und Erschütterungen in jedem der 50 versiegelten Container überwachen.
Dazu Hans Erbe, Senior Director Corporate Logistics bei Fujitsu Siemens Computers: “Wir konnten jederzeit sehen, wo sich der Zug gerade befand, und wir konnten sogar feststellen, wann einzelne Container im Zuge von Wechseln der Spurbreite umverladen wurden, da dann jedes Mal die gemessenen Erschütterungen Spitzenwerte erreichten. Die Komponenten und Monitore waren gut verpackt und die Erschütterungen blieben entschieden innerhalb der Toleranzgrenzen.”
Bei der heutigen Ankunft in Hamburg wurde der Green IT Train von Bernd Bischoff, President und CEO von Fujitsu Siemens Computers, und Dr. Norbert Bensel, Chef von DB Schenker und Vorstand Transport und Logistik der DB Mobility Logistics AG, begrüßt.
Im Laufe des Tages setzt der Zug die Fahrt zu seinem endgültigen Ziel fort. Die Monitore sind für das europäische Verteilungszentrum in Worms bestimmt, während die ebenfalls beförderten Chassisteile in das Augsburger Werk von Fujitsu Siemens Computers gehen, in dem PCs und Server gebaut werden. Ca. 60 Prozent der Fertigung von Fujitsu Siemens Computers erfolgt in Deutschland.
Highlights der Reise ebenso wie Bilder und Karten finden Sie im Blog zum Green IT Train unter www.transeurasiablog.com
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Fujitsu Siemens Computers | Green-IT-Train | PionierleistungKontakt:
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