Spam-E-Mails geben den Betrügern nicht nur die Möglichkeit, Anwender um Daten und Geld zu bringen. Es ist ihnen damit auch ohne große Anstrengungen möglich, sämtliche Spuren zu verwischen. Aus diesen Gründen zieht Spam Betrüger und Cyberkriminelle unterschiedlichen Kalibers an.
Besonderes Augenmerk legt Zablotskaya auf Phishing, das zur gefährlicheren Variante von betrügerischem Spam zählt. Mithilfe von Phishing-Sendungen versuchen Übeltäter, an die Personaldaten des Nutzers zu gelangen. Besonders im Visier haben die Kriminellen dabei Logins, Passwörter (bevorzugt zu Online-Banking-Accounts) sowie Nummern und PIN-Codes von Kreditkarten. In der Regel werden Kunden von westlichen Zahlungssystemen und Banken zu Opfern der Phisher-Attacken. Phishing-E-Mails imitieren dabei legitime Mitteilungen von Banken, Finanzgesellschaften, Zahlungssystemen und ähnlichem. Die Empfänger der E-Mails werden darin aufgefordert, ihre persönlichen Daten per Eingabe auf einer (gefälschten) Website zu bestätigen. So schnell kommen die Kriminellen in den Besitz aller notwenigen vertraulichen Daten der Betrugsopfer.
Neben Phishing nutzen Internet-Betrüger eine Vielzahl anderer Methoden, um Anwender mittels Spam in die Falle zu locken und zu schröpfen. Im Artikel zeigt die Expertin von Kaspersky Lab die gängigsten Varianten betrügerischer Spam auf.
Zusammenfassend warnt Zablotskaya, dass Betrug mithilfe von Spam immer gefährlicher wird: Die Kriminellen perfektionieren ihre Fertigkeiten und führen vermehrt gezielte Angriffe durch. Was das Phishing betrifft, so kommt man im Kampf gegen diese Spielart von Betrug ohne aktuellen Virenschutz auf dem Computer nicht aus. Selbstverständlich gelten nach wie vor die Empfehlungen von Sicherheitsspezialisten: Einsatz des gesunden Menschenverstands und den angeblich guten Absichten der Spammer keinen Glauben schenken. Eine Software, die zuverlässigen Schutz vor Spam, Phishing und Malware bietet, ist dennoch unerlässlich, um persönliche Daten und Geld vor Spammern zu schützen.
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