Angetrieben durch den privaten Gebrauch befinden sich PNDs derzeit auf einer steilen Wachstumskurve. Glaubt man den Auguren, so sollen im Jahr 2011 irgendwo zwischen 50 und 100 Millionen PNDs ihren Absatz finden. Durch die Vielzahl der Anbieter ist dieser Markt jedoch mittlerweile an einem kritischem Punkt angelangt, in dem die Gerätehersteller einen harten Wettbewerb vorfinden. Das hat zu einem erheblichen Preisverfall bei den Endgeräten geführt, der gleichzeitig die Margen nach unten drückt. Durch den entstehende Kostendruck werden sich voraussichtlich viele Teilnehmer vom diesem Markt in nächster Zukunft verabschieden. Hinzu kommen viele, neue GPS-fähige Handys auf den Markt, zum Beispiel das jüngste 3G-iPhone, die ebenso den Wettbewerb im Navigations- und Ortungsmarkt weiter anspannen.
Die neuste Portelligent-Analyse zeigt den Systementwurf, den Integrationsgrad und die Herstellungskosten (BOM – Bill of Materials) für Navigationsgeräte verschiedener Hersteller im Vergleich zu anderen GPS-gestützten Produkten, wie Handys und Ortungs-Tracker auf, und ermöglicht Hersteller und Komponentenlieferanten in der GPS-Wertschöpfungskette einen neutralen Vergleich der Gerätelösungen vorzunehmen, um Optimierungsmöglichkeiten für Zukunftsprodukte zu erforschen.
Portelligents PND-LeaderPAK durchleuchtet dabei die Elektronik und Kostenstruktur einer Vielzahl von GPS-fähigen Geräten. Das Analysepaket besteht aus einer Auswahl von 10 verfügbaren Teardown-Studien von portablen Navigationsgeräten, GPS-fähigen Handys und andere tragbare Geräte, zusammen mit einer Datensammlung aller wichtigen Halbleiter und ihre Hersteller, die in 30 solcher Geräte vorkommen. Die identifizierten Halbleiter sind unter anderem GPS-Basisbandprozessoren und –Transceiver, Applikationsprozessoren, Kommunikationschips für den Mobilfunk, WiFi- und Bluetooth-Halbleiter, sowie Speicherkomponenten.
Portelligents LeaderPAK-Analyse erlaubt umfassende Einblicke in die Realisierung der Gerätelösungen und zeigt die Entwurfsstrategie in Bezug auf die Komplexität, Anzahl der eingesetzten Komponenten, und Herstellungskosten auf. Insbesondere werden hierbei alle eingesetzten Halbleiter, Module und Komponenten nach Hersteller und Typ aufgelistet.
Das obige Beispiel zeigt exemplarisch auf wie viele Komponenten in drei aktuellen Navigationsgeräten und drei aktuellen Smart-Phones von insgesamt sechs verschiedenen Herstellern zum Einsatz kommen. Die Zahl der Komponenten enthält ICs, passive Bauteile, Module, Steckverbinder etc. Mit diesen Daten lassen sich direkt Komplexität und damit verbundene Herstellungskosten ableiten. Im Allgemeinen besitzen GPS-fähige Smart-Phones einige hundert Komponenten mehr als Navigationsgeräte, bedingt durch ihre zusätzliche Funktionalität, wie Telephonie und Kamera. Allerdings gibt es hierbei auch Ausnahmen, wie das Navigationsgerät „PND 3“ mit über 800 eingesetzten Komponenten zeigt. Die Produktkomplexität kann somit trotz ähnlicher Ausstattung stark variieren, abhängig vom dem gewählten Systementwurf.
Neben den vielen Daten- und Kennzahlen, die Portelligents Analysemethodik hervorbringen, werden alle vorkommenden Komponenten in den Geräten nach Hersteller und Typ identifiziert, und mit einem geschätzten Preis aus Herstellersicht taxiert.
Portelligent’s PND LeaderPAK ist in drei Konfigurationen zu unterschiedlichen Preisen erhältlich. Anwender können dabei aus einer Bibliothek von Studien über PNDs, GPS-Handys und portablen Geräten entsprechende Teardown-Analysen auswählen um Hardware-Design und Herstellungskosten vollständig miteinander zu vergleichen.
Bild: Vergleich der Komponentenanzahl in drei Navigationsgeräten und drei Smart-Phones verschiedener Hersteller
Quelle: Portelligent, Inc., 2008 - www.portelligent.com
Tags:
Integrationsfortschritte | Navigationsgeräten | PNDs | Smart-PhonesKontakt:
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