E-Mail-Newsletter sind inzwischen fester Bestandteil des Marketings. Kein Wunder, lassen sich doch Informationen im Gegensatz zu sonstigen Mailings oder Internet-Kampangen deutlich schneller und preisgünstiger realisieren. Geht es nach den Analysten von Jupiter Research, verdoppeln sich die E-Mail-Marketing-Budgets bis 2012 auf knapp 2,1 Millarden US-Dollar – das Potenzial ist enorm. Über 80 Prozent der Marketing-Profis wollen künftig verstärkt auf E-Mails setzen. Dabei stuft die Mehrzahl die elektronische Post sogar noch wichtiger ein als Suchmaschinenoptimierung und Display-Werbung. Doch es ist nicht alles eitel Sonnenschein. Schon heute werden viele Empfänger der steigenden E-Mail-Flut nicht mehr Herr. Spam verstärkt den Effekt zusätzlich und kratzt außerdem am Vertrauen in die bislang so erfolgreiche Werbeform. Gefragt sind innovative Lösungen, um Informationen kanalisiert, top-aktuell, aber genauso einfach zu übermitteln: eine Art E-Mail 2.0.
Das Erbe der E-Mail-Technik
Der Bedarf für einen Nachfolger der E-Mail-Technik wird durch den Siegeszug von RSS-Feeds unterstrichen: Bald jeder zweite Websurfer nutzt die Web-2.0-Anwendung, um gezielter und spamfrei an Informationen zu gelangen. Laut der Internet-Agentur Avenue A Razorfish fällt die Wachstumsrate noch höher als bei Videosharing oder Social Networking aus. Das bestätigen auch Blogger, die immer mehr RSS-Abonnenten als direkte Leser auf ihren Seiten verzeichnen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Der Empfänger entscheidet selbst, welche Informationen er erhalten will. Die kanalisierte Verbreitung von Informationen ist ein erster Schritt, die Datenflut effizient einzudämmen.
Revolution im E-Mail-Marketing
Unternehmen suchen fieberhaft nach einem Ausweg, doch es krankt an Lösungen. Ein Ansatz verspricht jedoch die umfassende Lösung des Dilemmas. Das patentierte Wide Area Infoboard (WAI) ist die Antwort auf die Probleme im E-Mail-Marketing. Das Prinzip entspricht in etwa einer „elektronischen Plakatwand“, die dem Empfänger nur die Inhalte darstellt, die er wirklich braucht. Das besondere daran ist, dass der Versender über eine E-Mail-Code-Adresse den Informationsfluss gezielt steuern kann. Der entscheidende Vorteil: Die Reichweite lässt sich beliebig steigern, indem die Datenströme flexibel in vielfältige, zielgruppenspezifische Websites integrierbar sind. Hierzu kann der Publisher das für ihn ideale Format wählen: Neben diversen animierten Bannern stehen u.a. schmale, unauffällige Text-Ticker parat, um der wachsenden Bannerblindheit zu begegnen. Benutzerorientiert: Bewegt der Besucher einer Website seinen Mauszeiger über die WAI-Werbefläche, wird ihm zunächst eine Vorschau präsentiert ohne dass er die aktuelle Seite verlassen muss. Dies animiert ihn stärker als gewöhnliche Banner, auf das Angebot zu reagieren.
Breitgefächerte Anwendungen
Mit dem WAI lassen sich verschiedenste Arten von Informationen veröffentlichen. Dazu zählen in erster Linie immer wiederkehrende Informationen (Regelkommunikation). Darunter fällt der Newsletter eines Unternehmens genauso wie die Speisekarte eines Restaurants. Auch umfangreichere Informationen wie die Kundenzeitschrift, Prospekte, Magazine, oder ganze Kataloge – künftig sogar Videos – lassen sich damit verbreiten. Größere Publikationen werden platzsparend in eine blätterbare Flash-Applikation umgewandelt (WAI-Pages). Unabhängig von der Veröffentlichung kann der Nutzer die jeweiligen Informationen dauerhaft anzapfen. Einfach und bequem lässt sich dies z.B. als iGoogle-Gadget realisieren. Mit iGoogle ermöglicht der Suchmaschinenprimus den Nutzern seiner Suchmaschine, die Google-Webseite wie eine persönliche Tageszeitung anzupassen. So lassen sich mit einem einfachen Mausklick Inhalte einbauen, die von den Datenströmen der WAI-Schaltzentrale gespeist werden. Als nächsten Clou plant DCI zusätzlich zu den bestehenden Datenströmen die individuelle Filterung der verschiedenen Kanäle durch Benutzerprofile. Damit sind alle Anbieter in der Lage, den Empfänger mit speziell auf ihn zugeschnittener Werbung zu versorgen.
Beispiel: Quelle setzt voll auf WAI
Als eines der ersten Versandhäuser macht sich Quelle die Vorteile der WAI-Technik zu Nutze. Ab sofort verbreitet das Unternehmen regelmäßige Verkaufsaktionen und Sonderangebote voll automatisiert über das Affiliate-Netzwerk Affilinet. Effizient: Die Datenströme werden aus ohnehin vorhandenen Werbemitteln wie z.B. Newsletter, E-Mail-Marketing etc. generiert. Anschließend wird das dynamische WAI-Werbemittel mit den aktuellen Angeboten von Quelle an die Affiliate-Partner ausgeliefert. Durch die zielgruppenspezifische Verteilung will Quelle neue Kundengruppengewinnen, die über andere Werbewege bislang nicht erreichbar waren. Darüber hinaus ermöglicht das Wide Area Infoboard exaktes Tracking von Cost-per-Click- und Cost-per-Order-Kampagnen.
Blick in die Zukunft
Obgleich E-Mails mittlerweile nicht mehr wegzudenken sind, stößt die Technik zunehmend an ihre Grenzen. Insbesondere die unkontrollierbare Flut an Informationen sowie Spam führen in eine Sackgasse. Die Zeit ist reif, nach neuen Ufern Ausschau zu halten. Hier kann das WAI einen wichtigen Beitrag leisten, Informationen über neue Wege zielgerichtet und in Echtzeit zu verbreiten. Die Möglichkeiten sind schier grenzenlos. Damit hat das WAI das Zeug dazu, die digitale Informationswelt, wie wir sie heute kennen, grundlegend zu verändern.
Links zum Thema:
Studien:
- E-Mail-Marketing Budgets verdoppeln sich bis 2012
- Mehr als 80 Prozent setzen verstärkt auf E-Mail-Marketing
- Überfüllte Mailboxen: Herausforderung des E-Mail-Marketing
www.marketing-boerse.de/Fachartikel/details/E-Mail-Marketing-2008-Die-fuenf-wichtigsten-Studienergebnisse/9767
RSS-Nutzung steigt
www.onlinepc.ch/index.cfm?page=104029&artikel_id=16963
Bannerblindheit: Werbemittel bleiben wirkungslos
www.points24.com/fileadmin/images/newsflash/ab2008/Quelle_Ads_Get_Stale.gif
Pressemitteilung - Quelle setzt auf WAI-Technologie:
www.webtradecenter.de/emails/dateien/Pressemeldung%20-%20QUELLE%20setzt%20auf%20WAI-Technologie.pdf
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